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Logo & Druck

Logo und Druck

Hier erläutern wir Ihnen die wesentlichen Begriffe:
Zum Drucken von Logos und Texten nutzen Druckereien heute normierte Verfahren, welche vor allem auf Computerverarbeitung basieren. Die folgenden Dinge sind zur Verarbeitung daher wichtig zu wissen. Wir benötigen die folgenden Daten: 




DATEN

(z.B. für Logos oder komplette Layouts):
Bilder und Logos in Farbe und Graustufen benötigen wir als Originaldatei. Eingebettete Objekte können aus technischen Gründen nicht verarbeitet werden. Bitte senden Sie Ihr Logo als vektorisierte Datei im EPS-FORMAT. 
Bitte achten Sie auf eine Bildgröße von mindestens 300 dpi. Bitmaps (Strichabbildungen) bitte mit 1200 dpi zusenden. 

SCHRIFTEN:

Positivschriften sollten mindestens 6 pt groß sein. Negativschriften benötigen mindestens 8 pt. Alle verwendeten Schriften sollten in Pfade umgewandelt sein. Alternativ können Sie uns auch die Schriftartendateien zur Verfügung stellen. Vektorisierte EPS-Dateien können u. a. mit diesen Programmen erstellt werden:
Adobe Illustrator®, Adobe Freehand®, Microsoft CorelDRAW®. Diese Programme sind im Internet zu beziehen. Weitere Informationen kann Ihnen auch der Grafiker geben, welcher Ihr Logo oder Layout erstellt hat. 

FARBANGABEN:

Alle Druckereien mit denen wir zusammenarbeiten verwenden die Farbdefinitionen PANTONE oder HKS-Volltonfarben. Wir benötigen von Ihnen für jede Farbabstufung eine gesonderte Farbangabe. 
Die Skalenfarben für den Vier-Farbdruck CMYK sind Cyan, Magenta, Yellow, Kontrast (schwarz). 
 
Weitere Fachbegriffe sollen hier kurz erklärt werden:

EPS-FORMAT:

Die „Encapsulated Post Script" ist ein normiertes Dateiformat. Es wird zum Austausch von Grafikdaten zwischen unterschiedlichen Anwendungen eingesetzt. Bei der Verwendung von vektorisierten Objekten kann die Grafik stufenlos vergrößert oder verkleinert werden - eine Grundvoraussetzung für einen hochwertigen Druck. Die meisten professionellen Zeichen-programme können EPS-Dateien lesen und erstellen. 

VEKTORISIERT:

Grafikdaten werden entweder in einem Pixel- oder Vektorformat gespeichert. Pixelformate speichern ein Bild Punkt für Punkt. Ihre Größe ist fest vorgegeben; Größenänderungen können zu Qualitätsproblemen führen. Beispiele für Pixelformate sind: GIF, JPEG, FAX. Vektorformate definieren ein Bild aus geometrischen Figuren (Kreise, Rechtecke, Linien usw.). Sie können ohne Verluste vergrößert oder verkleinert werden. Die gleiche Bilddatei kann z. B. für einen Plakatdruck ebenso wie für das Bedrucken eines USB-Sticks verwendet werden. 
Beispiele für Vektorformate sind: Adobe Illustrator®-Dateien, CorelDRAW®-Dateien. 

DRUCKFARBEN:


PANTONE und HKS sind verschieden Normen zur exakten Definition von Farben. Durch deren Gebrauch werden Farbnuancen genau festgelegt und Farbfehler im Druckbild vermieden. Auch Farben außerhalb des Vierfarb-Schemas (CMYK) sind definiert, z. B. Gold-, Silber- oder Leuchtfarben. 
Pantone ist Markenzeichen der Pantone Matching System Inc.. HKS ist eine Marke des HKS Warenzeichenverbandes e.V. der Firmen Hostmann-Steinberg, K+E, Schmincke.

LASERGRAVUR:

Durch eine Laserstrahl-Bearbeitung entsteht eine hochwertige Gravur. Die Oberfläche des behandelten Materials wird hierdurch verändert. Im Gegensatz zur mechanischen Gravur, bei der eine gewisse Gravurtiefe gut wahrnehmbar ist, sind Laserstrahlgravuren optisch und haptisch kaum zu erfassen. Gravuren sind vollständig wasser- und wischfest und somit extrem dauerhaft. Lasergravuren sind stets einfarbig und für metallische Flächen verfügbar. Da die Oberfläche meist behandelt wurde, ist die Farbe der Gravur abhängig vom Produktmaterial. Es kann Aluminium, Kupfer oder Kunststoff (Aluminium bedampft) sein. 

TAMPONDRUCK:

Der Tampondruck kommt bei sehr vielen Werbeartikeln zum Einsatz. Er ist ein indirektes Druckverfahren. Ähnlich dem Tiefdruckprinzip werden erst neutrale Silikonstempel mit dem Farb-Abbild der Druckgrafik versehen. Die verschiedenen Farben werden dann nacheinander auf die Druckfläche aufgebracht. Die flexible Konsistenz der Silikon-Farbstempel (Tampons) ermöglicht auch das Bedrucken gekrümmter Flächen in hoher Qualität. Das Verfahren des Tampondrucks ist für das Bedrucken von Kunststoffobjekten nicht mehr wegzudenken, denn es ist sauber, exakt und vergleichsweise günstig.

SIEBDRUCK:

Siebdruck ist ein Schablonenfarbauftragsverfahren, bei dem  die Druckfarbe durch ein besonders feinmaschiges Sieb gepresst wird. Seine Vorteile liegen im regelmäßigen Farbauftrag und im flächigen Farbauftrag mit leuchtenden Farben. Hierzu muß je nach Druckbild eine extra Sieb-Schablone angefertigt werden.

DIGITALDRUCK:

Digitaldruck ist ein Druckverfahren, bei dem das Druckbild direkt von einem Computer in eine Druckmaschine übertragen wird, ohne dass eine statische Druckform benutzt wird. Bei dem Drucksystem handelt es sich meistens  um ein elektrofotografisches Drucksystem wie einen Laserdrucker, der für hohe Auflagenzahlen konstruiert ist. 

BLINDPRÄGUNG:

Prägedrucke werden ohne Farbe - entweder vertieft oder erhaben ausgeführt. Die Blindprägung ist besonders für Metall und Leder geeignet. Hierbei wird mit viel Druckkraft eine Stanze in das Material gedrückt. Für dauerhaft gute Ergebnisse ist daher wichtig, dass das Basismaterial die notwendige Stärke besitzt.
Für alle Rückfragen stehen wir Ihnen natürlich gerne zur Verfügung.

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